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EHI-Session:

Szenariostudie
„Zukunft der Handelslogistik 2036“

22. September 2026, 09:00 Uhr

Kostenfrei für Handelsunternehmen

Das Programm

 09:00

Begrüßung und Moderation
Niklas Stanislawski
Projektleiter Handelslogistik,
EHI Retail Institute

 09:05

Vorstellung der Ergebnisse Szenariostudie "Zukunft der Handelslogistik 2036"

Im ersten Halbjahr 2026 hat ein interdisziplinäres Projektteam aus mehr als 30 Verantwortlichen für Handelslogistik aus Handelsunternehmen sowie aus dem Technologie- und Hochschulumfeld in drei Workshops neun Szenarien für die Zukunft der Handelslogistik entwickelt und bewertet. Als zentrale Entwicklungshebel wurden Einkaufsgewohnheiten und wirtschaftliche Einflüsse, Handelsformen und -formate, Regulierung und Geopolitik, Nachhaltigkeit und Resilienz, Automatisierung und Teilhabe sowie Wertkettenstrukturen identifiziert, über die wir gerne vertiefend diskutieren möchten.

Dr. Tobias Röding
Lead Research Methodology,
EHI Retail Institute

 09:30

Künstliche Intelligenz in der Praxis: Erfolgsfaktoren, Best Practices und Referenzprojekte in der Logistik

In dieser Session zeigt Sebastian Kirbus, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz und KI-Agenten erfolgreich in ihre Logistik integrieren – von der Definition des Business-Nutzens über Daten und organisatorische Voraussetzungen bis zur praktischen Umsetzung.
Best Practices und Referenzprojekte zeigen, wie KI messbaren Mehrwert schafft und welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Sebastian Kirbus
Principal Solutions Consultant,
Manhattan Associates

 09:50

Der Warenfluss der Zukunft – Wie Handelslogistik sich 2036 neu und intelligent organisiert

Die zentrale These: Handelsunternehmen sind Anpassungsprofis — das ist ihre DNA. In der Zukunft wird diese Flexibilität zur Existenzfrage, denn der Warenfluss wird intelligent. Das bedeutet: weg von starren Netzwerk-Strukturen und vordefinierten Mustern, hin zu flexiblen, datengesteuerten Entscheidungen in Echtzeit. Wer nicht mitgeht, verliert im Kampf um Wettbewerbsvorteile. Voraussetzung ist Transparenz: Alle Funktionen müssen auf die gleichen Daten zugreifen und ihre Ziele aufeinander abstimmen, Lieferanten mit flexiblen Partnerschaften.

Antje Böttger
Principal,
Valantic

 10:10

Die Zukunft der Handelslogistik 2036: Vom Szenario zur Praxis

GXO-Perspektiven auf die zentralen Zukunftsszenarien der Studie

Wie werden sich Handel und Logistik in den kommenden zehn Jahren verändern, und was bedeutet das für die Kontraktlogistik?
Auf Grundlage der Szenariostudie „Zukunft der Handelslogistik 2036“ beleuchtet Michael Peters, Director Business Development Germany & Central Europe bei GXO, zentrale Entwicklungen, die die Handelslogistik in den kommenden Jahren prägen könnten. Aus der Perspektive der Kontraktlogistik ordnet er diese Entwicklungen ein und zeigt anhand praktischer Erfahrungen aus dem internationalen Logistikgeschäft, welche strategischen Konsequenzen sich aus datengetriebenen Lieferketten, intelligenter Automatisierung, neuen Fulfillment-Modellen sowie steigenden Anforderungen an Resilienz und Flexibilität für Unternehmen ergeben.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Unsicherheit in Handlungsfähigkeit übersetzen lässt und welche Fähigkeiten erforderlich sind, um in einer zunehmend komplexen und dynamischen Handelswelt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Michael Peters
Business Development Director
Germany & Central Europe, GXO

 10:30

Greenfield oder Brownfield? Entscheidend ist, was morgen noch veränderbar bleibt

Greenfield bietet maximale Gestaltungsfreiheit, Brownfield nutzt bestehende Strukturen und bringt andere Restriktionen mit. Diese bekannte Gegenüberstellung greift jedoch zu kurz, wenn langfristige Planungsannahmen unsicherer werden und sich gleichzeitig der technologische Lösungsraum erweitert. Neue Automatisierungsansätze schaffen zusätzliche Möglichkeiten bestehende Standorte weiterzuentwickeln und Investitionen schrittweise aufzubauen, ohne dass klassische Automatisierung damit grundsätzlich an Bedeutung verliert. Neben Durchsatz, Kosten und Flächenbedarf stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie gut sich ein System später erweitern, verändern oder mit neuen Technologien ergänzen lässt. Software, Integration und Daten spielen dabei eine wichtige Rolle, weil sie mitentscheiden, wie anpassbar ein Automatisierungskonzept tatsächlich ist. Wir ordnen diese Entwicklungen aus der Projektpraxis ein und zeigen, welche Konsequenzen daraus für zukünftige Investitions- und Planungsentscheidungen im Handel entstehen.

Stephen Klein
Head of Engineering Retail
Miebach

 10:50

KI im großen Maßstab im Einsatz. Plattformentscheidungen, die den Retail-Sektor prägen

Viele Unternehmen, die bereits KI in ihre operativen Abläufe eingebaut haben, sehen in ihr noch keinen offensichtlichen Mehrwert. Oft liegt das nicht am Modell, sondern an der KI-Architektur. Heute reden wir darüber, warum KI-Projekte auf Enterprise-Niveau ins Stocken geraten und wie führende Supply-Chain-Experten diese Probleme angehen. Die Anbindung externer Agenten über offene Protokolle, der Einsatz bewährter Funktionen und der weitere Aufbau dessen, was das eigene Unternehmen wirklich kann, sind dafür wichtige Schritte. Ziel ist, eine Infrastruktur aufzubauen, deren Wert mit der Zeit nur wächst, damit echter Mehrwert langfristig entstehen kann.

Dr. Timo Ala-Risku
VP EMEA Field Presales,
RELEX Solutions

 11:10

Dieser Vortrag befindet sich zur Zeit noch in Abstimmung

11:30 – 11:50   Learnings und Verabschiedung

Sie haben Fragen?

Melden Sie sich bei mir! Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Niklas Stanislawski
Projektleiter Handelslogistik
+49 221 57993-887
stanislawski@ehi.org